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Weniger selbstverständlich ist es, dass die Versicherungen im Schadensfall die versprochene Leistung im Versicherungsfall zahlen. Da gibt dann doch immer wieder noch im Kleingedruckten einen Passus, der die Versicherung von der Leistung befreit, oder dass man sich zumindest lange mit verschiedenen Sachbearbeitern herumärgern muss, die alle versuchen die Leistungspflicht der Versicherung in Frage zu stellen.
Da fragt man sich dann schnell schon mal, ob solche Versicherungen überhaupt einen Sinn machen? Grundsätzlich ist eine Versicherung das Geschäft mit der Angst. Der Versicherungsnehmer hat vor einem Ereignis Angst, dessen finanziellen Rahmen er nicht mehr selbst bezahlen kann. Solche Ereignisse können im Leben eintreten, müssen es aber nicht.
Wenn man sich überlegt, wieviele Versicherungen man im Leben abschließt, und wie hoch der monatliche Gesamtbeitrag für all diese Versicherungen ist, dann könnte man auf die Idee kommen, diese monatlichen Beiträge nicht auf die Konten der Versicherer zu überweisen, sondern selbst sinnvoll und gut, und vor allem konsequent anzulegen. Dies geht natürlich nicht bei Pflichtversicherungen. Das muss man natürlich so früh wie möglich im Leben tun. Mit diesem Modell kann man dann auch zusätzlich Zinseffekte nutze, die man sonst natürlich nicht bekommen würde.
Auf diesem privaten Sonderkonto für das eigene Risikomanagement würde im Laufe der Zeit sicher ein ganz schöne Summe zusammenkommen, die einem auch noch selbst gehört, wenn man keinen Schadensfall erleidet. Würde man das gleiche Geld monatlich immer auf ein Versicherungskonto überweisen, wäre das Geld in jedem Fall immer weg. So hat man wenigstens noch ein gutes Gefühl dabei, nicht die Glaspaläste der Versicherungen mitzufinazieren. Allerdings darf zumindest nicht zu früh im Leben der große Versicherungsschaden kommen. Somit sind Versicherungen immer das Geschäft mit der Angst.
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